Zahnwissen: Beiträge rund um das Thema Zahnmedizin.

Alveolitis sicca

Eine Alveolitis sicca (von lat. siccus „trocken“; auch Dolor post extractionem) ist eine Komplikation nach einer Zahnentfernung, vor allem im Bereich der Seitenzähne des Unterkiefers. Dabei kommt es zu einer Entzündung des knöchernen Zahnfaches, der Alveole.

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Biologische Breite

Unter der "biologischen Breite" versteht man die histologisch beurteilte Höhe von epithelialem und supraalveolärem bindegewebigem Attachment. 

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Endodontie

Unter Endodontie oder Endodontologie versteht man einen Teilbereich der Zahnheilkunde, der sich schwerpunktmäßig mit Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes und des periapikalen Gewebes beschäftigt. Das Ziel der endodontischen Behandlung ist die Erhaltung des eigenen Zahnes. Pulpitiden sind akute oder chronische Entzündungen der Pulpa (Zahnmark – Blut- und Lymphgefäße, Nerven und Bindegewebe) oder des Parodontiums (Zahnhalteapparat) als Folge einer endodontischen Erkrankung.

Die häufigsten Behandlungen in der Endodontie sind die Behandlungen des Wurzelkanals. Darüber hinaus kann in Fällen, in denen die Erstbehandlung der Wurzelkanäle fehlgeschlagen ist, eine Revision der Wurzelkanalbehandlung erforderlich werden. Ist auch diese nicht erfolgreich, wird oft eine chirurgische Wurzelspitzenresektion durchgeführt. Auch Pulpaüberkappungen (Abdeckung des eröffneten Zahnmarks) und alle erhaltenden Maßnahmen der Pulpa fallen in den Bereich der Endodontologie.

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Karies

Die Zahnkaries (von lateinisch caries ‚Morschheit‘, ‚Fäulnis‘; auch Zahnfäule oder Zahnfäulnis; Fachausdruck Caries dentium) ist eine Erkrankung der Zahnhartgewebe Zahnschmelz und Dentin.

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Kronenrand

engl.: crown edge or margin; Abschluss einer prothetischen Krone zur Mundhöhle und gleichzeitig Übergang zum Zahn hin, auf welchem sie befestigt ist. Ein exakter Kronenrand ist äußerst wichtig für den Langzeiterfolg dieser Restauration, da Spalte zwischen künstlicher Krone und eigenem Zahn oder zu kurze Ränder zu Plaqueansammlungen führen und somit Karies und Zahnfleischerkrankungen auslösen können.
Untersuchungen zeigen, dass bei der Hohlkehlpräparation oder einer abgewinkelten 135°-Stufe eine bessere Anpassung an das marginale Parodontium erreicht werden kann als mit der klassischen 90°-Stufe (Rechtwinkelstufe); Abformungstechnik und -material scheinen das Ergebnis hingegen weniger stark zu beeinflussen.
Kronenränder im nicht sichtbaren Bereich sollen supragingival verlaufen, um eine Plaquekontrolle zu ermöglichen. Im sichtbaren Bereich wird der Kronenrand aus ästhetischen Gründen in den Sulkus verlegt. Dies darf jedoch nicht zu einer Schädigung der parodontalen Gewebe führen. Von großer Bedeutung sind hier die sog. biologische Breite und der dentogingivale Komplex.
Auch bei Kronenverlängerungen spielt die biologische Breite eine entscheidende Rolle. Kronenverlängerungen können aus ästhetischen oder funktionellen Gründen notwendig sein. Ist der Abstand zwischen Kronenrand und Knochenrand nicht mindestens 2-3 mm, ist eine Ostektomie erforderlich. Soll eine klinische Krone um 2 mm verlängert werden, muss der Knochenrand ca. 5 mm tiefer liegen als der "alte'" Zahnfleischrand.

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Parodontitis - Klassifizierung

Klassifizierung der parodontalen Erkrankungen 

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Pulpa

Zahnmark, laienhaft: "Nerv", "Zahnnerv", engl.: (dental) pulp: Unterteilt in Kronenpulpa und Wurzelpulpa; letztere besitzt Seitenkanälchen, welche Pulpenausläufer darstellen und eine Verbindung mit dem Zement der Wurzel herstellen 

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Schmerzen (Kiefer-, Gesichtsbereich)

Schmerz ist ein in der Zahmedizin häufiges, aber uncharakteristisches Krankheitszeichen. Bei nicht offensichtlicher Schmerzursache sollten abgeklärt werden:

  • Lokalisation
  • Beginn und zeitlicher Verlauf
  • Intensität
  • Qualität
  • auslösende Faktoren
  • modifizierende Faktoren

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Schmerzen (Zaehne)

Zahnschmerzen können zahlreiche Ursachen haben (vgl. auch Schmerzen im Kiefer- und Gesichtsbereich). Eine Einordnung kann vorgenommen werden nach:

  • Beginn und zeitlichem Verlauf
  • Schmerzqualität/Schmerzintensität
  • nach auslösenden und modifizierenden Faktoren

 Im Einzelfall ist bei störenden Schmerzen in jedem Fall Rat beim Zahnarzt zu suchen.  

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Zahnkrone

Die natürliche Zahnkrone (lateinisch corona dentis) ist der obere Anteil eines Zahnes, der aus dem Zahnfleisch herausragt. Sie ist mit Zahnschmelz bedeckt, der härtesten im menschlichen Körper vorkommenden Substanz. Als klinische Krone wird der sichtbare Teil eines Zahnes bezeichnet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird auch eine künstliche Krone (aus einer Edelmetalllegierung oder Keramik) als Krone bezeichnet.

Die Bezeichnung Krone rührt daher, dass die Zahnkrone bei einem Backenzahn mit den rundherum befindlichen Zacken, den Höckern, der Kontur einer königlichen Krone ähnelt.

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